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Klimafreundlich, nachhaltig und frei von Atomstrom - so sollte die Energieversorgung der Zukunft aussehen. Schlimme Katastrophen, Unfälle in Atomkraftwerken und Umweltkrisen fordern Politik und Gesellschaft energietechnisch zum Umdenken auf. Schon lange bevor die Bundesregierung im Juni 2011 den endgültigen Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie beschlossen hatte, formierten sich überall in der Bundesrepublik engagierte Bürgerinitiativen, die mit ihren Projekten und Kampagnen eine Alternative zur Atomenergie liefern wollten.
Aus einer solchen Bürgerinitiative sind beispielsweise die Elektrizitätswerke Schönau hervorgegangen - ein alternativer Energieversorger, der bundesweit mehr als 115.000 private und gewerbliche Energiekunden mit Ökostrom beliefert.
Nach dem Atomunglück in Tschernobyl formiert sich 1986 im beschaulichen Schwarzwald-Städtchen Schönau die Bürgerinitiative "Eltern für atomfreie Zukunft", die sich fortan für eine nachhaltige Energieversorgung ohne Atomstrom einsetzt. Im Jahr 1994 gründet die Initiative die Elektrizitätswerke Schönau, kurz EWS Schönau, mit dem Ziel, das örtliche Stromnetz vom überregionalen Versorger freizukaufen und autark nach ökologischen Prinzipien zu betreiben. Nach mehreren Bürgerentscheiden gelingt es der Ökostrom-Initiative im Jahr 1997 schließlich, als erster aus der Anti-Atomkraftbewegung entstandener Netzbetreiber die eigene Gemeinde mit nachhaltigem grünen Strom zu versorgen und damit für die ökologische Energiegewinnung ein Exempel zu statuieren.
Seit 1999 können Kunden aus ganz Deutschland den regenerativen Strom des Unternehmens beziehen, das sich strengen ökologischen Vorschriften verschrieben hat. Wer auf der Suche nach Ökostrom EWS Schönau als Versorger wählt, leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz, denn der Konzern treibt den Ausbau der dezentralen Energieversorgung durch die Förderung unabhängiger Stromerzeugungsanlagen voran.