Steckdose integriert den online-Stromtarifrechner von TopTarif. Dessen Suchergebnisse und -darstellung wurden von der Stiftung Warentest jeweils mit „gut“ bewertet. Getestet wurde die zum Testzeitpunkt (09/2008) bereitgestellte Vergleichs-Technologie. Seither wurde der Tarifrechner weiter verbessert, um stets ein Höchstmaß an Preistransparenz zu gewährleisten. Die zusätzlich getestete TopTarif-Website wurde durch eigene Inhalte von Steckdose ersetzt. TopTarif wurde vom TÜV Saarland mit dem Zertifikat „Service Tested“, Note: „sehr gut“, ausgezeichnet (05/2010).

Lichtblick Ökostrom - sauberer Strom und innovative Strategie

Lichtblick AG - Firmenlogo
© Lichtblick AG

Lichtblick ist ein privat finanzierter deutscher Energieversorger, der sauberen Ökostrom liefert. Lichtblick ist Marktführer im Bereich Ökostrom und gehört zu den zwanzig größten deutschen Stromanbietern: Rund 520.000 Privat- und Gewerbekunden werden deutschlandweit mit Strom beliefert. Zu den prominenten Kunden gehören auch der Deutsche Bundestag, die Abgeordnetenbüros im Paul-Löbe-, Marie-Elisabeth-Lüders- und Jakob-Kaiser-Haus sowie der Deutsche Dom. Der Lichtblick Ökostrom stammt zu hundert Prozent aus regenerativer Energie, und zwar zum größten Teil aus Wasserkraft aus Österreich.

Geschichte von Lichtblick

Nach der Liberalisierung des Strommarktes wurde Lichtblick im Jahr 1998 gegründet und begann im Oktober 1999 mit der Stromlieferung. 2001 war Lichtblick das erste Unternehmen, welches das ok-power-Label erhielt. Das ok-power-Label ist ein Ökostrom Gütesiegel, welches vom gemeinnützigen Verein EnergieVision e.V. vergeben wird. Mindestens ein Drittel der verkauften Strommenge müssen aus umweltschonenden Kraftwerken stammen, die nicht älter als sechs Jahre sind, mindestens ein weiteres Drittel aus umweltschonenden Kraftwerken, die nicht älter als zwölf Jahre sind. Seit 2007 ist Lichtblick zusätzlich auch auf dem Gasmarkt tätig.

Anders als die meisten Anbieter von Ökostrom investiert Lichtblick keinen definierten Betrag in den Ausbau regenerativer Energien. Dafür kauft Lichtblick jedoch pro Monat und Kunde einen Quadratmeter Regenwald in Ecuador.

Das "Zuhause Kraftwerk"

Im Jahr 2009 stellte das Unternehmen das Konzept der Mini Blockheizkraftwerke vor, mit denen Lichtblick Ökostrom in den heimischen Kellern seiner Kunden produziert. Diese sogenannten „Zuhause Kraftwerke“, für die der Kunde einmalig 5.000 Euro aufbringen muss, bleiben im Eigentum von Lichtblick (Energiedienstleistung) und das Unternehmen sorgt für die Wartung und Pflege der Anlage. Der Kunde erhält als Gegenleistung einen Umweltbonus für jede Kilowattstunde, die von seiner Anlage ins Netz eingespeist wird. Der vom Zuhause Kraftwerk erzeugte Strom wird von Lichtblick ins Netz eingespeist, während die thermische Leistung von 35 Kilowatt dem Kunden und seiner Immobilie zur Verfügung gestellt wird. Lichtblick will insgesamt 100.000 dieser Zuhause Kraftwerke vernetzen und intelligent steuern, so dass diese Anlagen gemeinsam zu einem virtuellen Großkraftwerk vernetzt werden. Ein solches Großkraftwerk hätte die Leistung von zwei Kernkraftwerken und könnte wetterbedingte Schwankungen in der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne ausgleichen. Zudem erreicht das Zuhause Kraftwerk einen Wirkungsgrad von über 90 Prozent – herkömmliche Grundlastkraftwerke erreichen dagegen nur zwischen 25 und 50 Prozent, regenerative Energiequellen zwischen 30 und 51 Prozent. Darüber hinaus fällt im Vergleich zur herkömmlichen Energieerzeugung bis zu 60 Prozent weniger Kohlendioxid an.

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