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Ein Thermikkraftwerk nutzt die Sonnenenergie in Kombination mit der Windkraft zur Energieerzeugung.
Die durch die Sonnenenergie erwärmte Luft steigt nach den Gesetzen der Chemie nach oben und strömt unter dem Glasdach zu einem Kamin in der Mitte der Anlage. Somit wird eine Thermik, sprich ein warmer Aufwind, produziert und die aufsteigende warme Luft durch Turbinen in Ökostrom umwandelt.
Es gibt zwei Arten von Turbinen, die unterschiedlich eingesetzt werden können:
Die Horizontalachsenturbinen befinden sich ringförmig am Fuße des Kamins, das heißt an der Übergangsstelle vom Kollektor zum Kamin auf dem Boden.
Die Vertikalachsenturbine befindet sich am unteren Ende des Kamins und produziert dort Strom.
Neben der Sonneneinstrahlung hängt die Leistung eines Thermikkraftwerks auch von der Kollektorfläche und der Kaminhöhe ab.
Je größer die Überdachung ist, desto mehr Luft kann erwärmt werden und desto schneller kann die Luft im Kamin aufsteigen.
Je höher der Kamin gebaut ist, desto größer ist der Druckunterschied zum Boden und dementsprechend steigt die Luft im Kamin schneller auf.
Ist das Kraftwerk einmal errichtet, dann fallen während des Betriebes nur Wartungskosten an.
Weiterhin stehen die Sonnenstrahlen als erneuerbare Energie kostenlos und unbegrenzt zur Verfügung.
Die Rentabilität eines Thermikkraftweks steigt mit der Größe.
Folglich steigen auch die anfangs zu tätigen Investitionen, wenn ein solch großes Kraftwerk gebaut werden soll.